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FoBi-ID: Fobi-2020-0711 31. März 2020 - 01. April 2020
2-tägiger Intensivkurs zum neuen BedarfsErmittlungsInstrument – NRW (BEI_NRW)

Programm:

Das neue Teilhabeplanverfahren in der Eingliederungshilfe in NRW hat einen hohen Anspruch an Mitarbeitende, die gemeinsam mit dem Leistungsberechtigten für die Erhebung des individuellen Teilhabebedarfs in den Folgebedarfserhebungen verantwortlich sind.

Mit der Einführung ICF-basierter Planungsverfahren sind nicht mehr die Krankheiten und Behinderungen der leistungsberechtigten Menschen maßgeblich, sondern deren Teilhabechancen sowie deren Lebenssituation als Ganzes. Teilhabeplanung ist ein Prozess, der mit der Sammlung von Informationen und Gesprächen bei den Leistungsberechtigten selbst beginnt. Diese sind Experten in eigener Sache und zugleich Ausgangs- und Bezugspunkt der Planung.

Das neu entwickelte „BedarfsErmittlungsInstrument – NRW“ (kurz BEI_NRW) soll im Rahmen des Gesamtplanverfahrens umfassend die Lebenssituation, das Umfeld und die Rahmenbedingungen der Leistungsberechtigten in den Blick nehmen.

Wie aber werden diese wichtigen Informationen in der Teilhabeplanung unter Anwendung von BEI_NRW aufgenommen? Wann kommt ein ICF Screening zum Einsatz? Wie formuliere ich die Ressourcen und Probleme konzentriert und verständlich? Wie umfänglich/kurz muss ein Teilhabeplan sein? Wie unterscheiden sich Maßnahmen in Bezug auf fachliche Assistenz oder einfache Assistenz?

Am zweiten Tag wird anhand eines konkreten Falls der gesamte Prozess „durchgespielt“ - über die Formulierung der fachlichen Stellungnahme und der Formulierung beispielhafter Ziele und Maßnahmen bis hin zu Überlegungen zur Zeiteinschätzung.

Inhalte des Seminars sind:

  • Hintergründe und Einordnung des Verfahrens (UN-Konvention, rechtliche Grundlagen, Rolle des Hilfeplanerstellenden)
  • Struktur der Hilfeplanung als Prozess
  • Der Basisbogen als Antrag
  • Der Gesprächsleitfaden in Aufbau und Struktur
  • ICF und die Bedeutung für den Teilhabeplan
  • ICF Screening als Hilfetool
  • Bearbeitung eines Falles und Übersetzung in den BEI_NRW
  • Bezugsfeld: Fachliche Stellungnahme/Ziele und Maßnahmen
  • SMARTe Ziel- und Maßnahmenformulierungen im Individuellen Hilfeplan
  • Berechnung von Zeiten
  • Praxisbeispiele anhand einer Fallbearbeitung
  • Ordnung der Informationen der Klient*innen in Lebensbereiche und ICF Kategorien
  • Formulierung von erheblichen Teilhabeeinschränkungen

Referent:

Mandler
Hansjörg Mandler

Methoden:

Vortrag, Übungen in Kleingruppen, Arbeitsphasen, Diskussion, Rollenspiel, Arbeit im Plenum

Zeitlicher Ablauf:

09.30 Uhr Stehkaffee
10.00 Uhr Seminarbeginn
12.30 Uhr – 13.30 Uhr Mittagspause
17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Der Folgetag beginnt bereits um 9.00 Uhr (weitere Zeiten identisch)

Zielgruppe:

Fach- und Führungskräfte in der Behindertenhilfe in Nordrhein-Westfalen, die mit der Teilhabeplanung für erwachsene Menschen nach dem BEI_NRW betraut sind.

Seminarinformationen

FoBi-ID Fobi-2020-0711
Beginn 31.03.2020 9:30
Ende 01.04.2020 17:00
Dauer 2 Tage
max. Teilnehmer 20
Anmeldeschluss 30.03.2020
Einzelpreis € 498,00
Referent(en) Hansjörg Mandler
Ort
Gelsenkirchen, Schloss Berge
Adenauerallee 103, 45894 Gelsenkirchen, Deutschland
Gelsenkirchen, Schloss Berge
Fortbildungsflyer (PDF) 2020.03.21_Fobi-2020-0711_ICF-Hilfeplanung mit dem BEI_NRW.pdf

Veranstaltungsort - Gelsenkirchen, Schloss Berge

Adresse:

Schloss Berge
Adenauerallee 103
45894 Gelsenkirchen

Anreise:

MIT BAHN UND BUS

Ab Gelsenkirchen Hbf (ZOB): Nehmen Sie die Buslinie 380, Richtung Buer Rathaus. Ihr Ausstieg ist die Haltestelle Schloß Berge.

MIT DEM PKW
Anfahrt über die A2 nach Gelsenkirchen, Verlassen Sie die A2 an der Anschlussstelle (6) Gelsenkirchen-Buer in Richtung Gelsenkirchen-Buer, Gelsenkirchen-Zentrum. Fahren Sie in den Kreisverkehr und verlassen diesen direkt an der 1. Ausfahrt. Biegen Sie links in die Adenauerallee ein. Folgen Sie dem Straßenverlauf für ca. 300 m.

Weitere Infos:

€ 498,00 1

Standortkarte

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