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FoBi-ID: Fobi-2020-0724 17. Februar 2020 - 17. Februar 2020
Die eigenen Grenzen wahrnehmen, sensibel für Bedürfnisse werden und mit offenen Augen durch die Welt gehen

Programm:

Sexualisierte Grenzüberschreitungen und Gewalt passieren überall und jeden Tag. Besonders in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, sich mit der Thematik intensiv auseinanderzusetzen.

Für Kinder und Jugendliche müssen Angebote der Kinder- und Jugendhilfe Schutzräume sein, in denen sie sich sicher fühlen. Als Fachkräfte haben wir die Aufgabe diese Räume um jeden Preis zu schützen. Prävention muss daher ansetzen, bevor tatsächliche Übergriffe entstehen.

Wer mit einem geschulten Blick grenzüberschreitende Situationen erkennt und diese gleichzeitig vertrauensvoll und souverän entschärft, unternimmt die wichtigsten Schritte, sexualisierte Gewalt gar nicht erst entstehen zu lassen.

Pädagogische Fachkräfte müssen einerseits für die Grenzen und Bedürfnisse der Klient*innen offen sein und andererseits sowohl das eigene Auftreten als auch das Verhalten anderer Personen fest im Blick haben. Hierbei geht es nicht erst um konkrete sexualisierte Übergriffe an Schutzbedürftigen. Grenzüberschreitendes Verhalten beginnt oft schon im Kleinen, beispielsweise in Form von Mutproben, Geheimnissen oder unreflektierter Traditionen.

Woran aber erkennt man Grenzen und Bedürfnisse anderer Mitmenschen? Wann fügen vermeintlich harmlose kleine Handlungen jemandem Schaden zu? Und was heißt überhaupt harmlos?

Das Seminar gibt einen Überblick über Faktoren sexualisierter Gewalt und sensibilisiert die Teilnehmenden, grenzüberschreitendes Verhalten bereits im Vorfeld zu erkennen und konkret einzugreifen. Den Teilnehmenden wird ein Rahmen geboten, an der eigenen Sprachfähigkeit zu arbeiten und zu lernen, wie man offen und in klaren Worten sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen anspricht. Offene Fragen werden anhand praxisnaher Beispiele - auch aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden - erläutert.

Ziel dieses Seminares ist es, den Schutz von Kindern, Jugendliche und Schutzbefohlene stärker in den Blick zu nehmen und präventiv sexualisierter Gewalt und Grenzüberschreitungen entgegenzuwirken.

Folgende Inhalte werden uns im Seminar begleiten:

  • Sensibilisierung im Umgang mit Grenzen
  • Leitfäden und Handlungsanweisungen, wie im Ernstfall vorgegangen werden kann
  • Zahlen und Fakten sexualisierter Gewalt
  • Sprachfähigkeit zum Thema Sexualität
  • Rechte und Pflichten: Kindeswohlgefährdung

Referent*innen

fischer  Kosiol
Julia Fischer  Marcel Kosiol

 

Methoden:

Das Seminar ist teilnehmendenorientiert gestaltet. Grundlage dieser Fortbildung sind aufbereitete theoretische Inhalte und praxisnahe Beispiele aus dem pädagogischen Arbeitsalltag, die in Gruppenarbeit in verschiedenen Sozialformen, Einzelarbeit, Rollenspielen und Kreativmethoden zum Einsatz gebracht werden.

Zeitlicher Ablauf:

09.30 Uhr Stehkaffee
10.00 Uhr Seminarbeginn
12.30 Uhr – 13.30 Uhr Mittagspause
17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Zielgruppe:

Pädagogische Fachkräfte aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe.

Seminarinformationen

FoBi-ID Fobi-2020-0724
Beginn 17.02.2020 9:30
Ende 17.02.2020 17:00
Dauer 1 Tag
max. Teilnehmer 20
Anmeldeschluss 14.02.2020
Einzelpreis € 298,00
Referent(en) Julia Fischer, Marcel Kosiol
Ort
Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck
Am Boberg 10, 49124 Georgsmarienhütte
Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck
Fortbildungsflyer (PDF) 2020.02.17_Fobi-2020-0724_Praevention gg. sexualisierte Gewalt.pdf

Veranstaltungsort - Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck

Adresse:

Haus Ohrbeck- Katholische Bildungsstätte
Am Boberg 10
49124 Georgsmarienhütte

Anreise:

Mit dem PKW:

Bremen oder Münster A 1

  • A 1 bis Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück
  • A 30 in Richtung Osnabrück/Hannover bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Hannover A 30

  • A 30 in Richtung Osnabrück/Amsterdam bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Bielefeld A 33

  • A 33 bis Autobahnkreuz Osnabrück-Süd
  • A 30 bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Bad Iburg

  • bis Hagen a.T.W.
  • dann Richtung Osnabrück, nach 4 km im Ortsteil Holzhausen liegt linker Hand Haus Ohrbeck

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit dem »Veranstaltungsticket« der Deutschen Bahn können Sie Ihre Hin- und Rückfahrt nach Osnabrück von jedem Bahnhof in Deutschland zum Festpreis von insgesamt 99 € buchen. Das Ticket muss mindestens drei Tage vor Seminarbeginn telefonisch unter der Servicenummer 01806 / 311153 mit dem Stichwort »KK Seminar« gebucht werden. Ab Osnabrück ist es mit dem Bus nur ein Katzensprung bis Haus Ohrbeck – und der Bus hält direkt unterhalb vom Haus.

ab Osnabrück Hauptbahnhof

  • ab Osnabrück Hauptbahnhof mit der NordWestBahn Richtung Bielefeld bis Bahnhof Sutthausen (stündlich)
  • ab Bahnhof Sutthausen mit den Bus-Linien 471  / 472 / 473 (alle 20 Minuten) stadtauswärts bis Haltestelle Kloster Ohrbeck (Fahrzeit 5 Minuten) oder zu Fuß (1,5 km)

ab Bielefeld Hauptbahnhof

  • ab Bielefeld Hauptbahnhof mit der NordWestBahn Richtung Osnabrück bis Bahnhof Sutthausen (stündlich)
  • ab Bahnhof Sutthausen mit mit den Bus-Linien 471  / 472 / 473 (alle 20 Minuten) stadtauswärts bis Haltestelle Kloster Ohrbeck (Fahrzeit 5 Minuten) oder zu Fuß (1,5 km)

Weitere Infos:

€ 298,00 19

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