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FoBi-ID: 0371
Praxisfortbildung für (angehende) Erzieher*innen, persönliche Assistenzen und Leitungskräfte in Kindertagesstätten

Programm:

Um die ganze Bandbreite verschiedener Entwicklungsmöglichkeiten auszuschöpfen, brauchen Kinder unterschiedliche Vorbilder in ihrer Erziehung. Dies gelingt besonders dann, wenn männliche Fachkräfte den Kita-Alltag mitprägen. Männer erweitern das Spektrum des Teams, indem sie die Kinder unterstützen, sich mit Männlichkeitsbildern auseinanderzusetzen und dabei helfen, Rollenklischees aufzubrechen.

In einem von Frauen dominierten Berufsfeld geht die Integration von Männern mit Herausforderungen und Chancen einher. Es bedarf regelmäßiger Reflektionen im Team, Hinterfragen der eigenen Haltung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ganz unbedarft wird z.B. oft dem Wunsch von Eltern nachgegeben, das Kind nicht von einem männlichen Erzieher wickeln zu lassen oder es kommt die Frage auf, wo die Grenzen zwischen liebevoller Begleitung und einem „zu viel“ an körperlicher Nähe mit Kindern liegen.

Männliche Erzieher im Team zu haben, reicht aber nicht aus, um stereotype Rollenbilder abzulegen und geschlechtsspezifische Einschränkungen aufzuheben. Das gesamte Erzieher*innenteam muss sich mit Vielfalt und dem Aufbrechen vermeintlicher Selbstverständlichkeiten auseinandersetzen. Sind die Männer automatisch für Technik und Bewegungsspiele verantwortlich? Die Frauen für die Essenszubereitung? Ist die Bauecke auch für die Mädchen einladend? Gibt es auch Perlenspiele für Jungs?

Um Kindern eine Entwicklung zu ermöglichen, die nicht durch geschlechtsspezifische Zuschreibungen bestimmt wird, braucht es eine Sensibilisierung für geschlechtergerechte Pädagogik und gemeinsame Handlungslinien. Pädagogische Fachkräfte benötigen Wissen über die psychosexuelle Entwicklung von Kindern und wie diese professionell begleitet werden kann.

Ziel dieses Seminares ist es, die eigene Haltung in Bezug auf Sexualität und Gender zu reflektieren. Daneben soll Wissen über die psychosexuelle Entwicklung und Kenntnis über den Nutzen von gendersensibler Pädagogik erlangt und in die Praxis übertragen werden.

Inhalte der Fortbildung sind:

  • Ausdrucksformen kindlicher Sexualität
  • psychosexuelle Entwicklung begleiten
  • gendersensible Pädagogik
  • Reflexion eigener Haltungen und Tabus
  • Bewusstwerden des eigenen Männlichkeitsbildes und dem des Teams
  • Männer unter Generalverdacht- Umgang mit den Ängsten des Umfeldes
  • fachlicher Austausch und Praxisbeispiele
  • Liebevolle Begleitung vs. Grenzverletzung

Referentin:

goetz
Meline Götz

Methoden:

Kurzvorträge, Diskussionen, Reflexion, Fallsupervision, Kleingruppen- und Fallarbeit, sexualpädagogische Methoden. Es werden (mitgebrachte) Beispiele aus dem Kita Alltag diskutiert und Strategien für den Umgang mit Vorurteilen im Team oder der Elternschaft entwickelt.

Zeitlicher Ablauf:

09.30 Uhr Stehkaffee,
10.00 Uhr Seminarbeginn,
12.30 - 13.30 Uhr Mittagspause,
17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Zielgruppe:

Einrichtungsleitungen, (angehende)Erzieher*innen, persönliche Assistenzen in Kindertagesstätten, Kindergärten und Kinderhorten.

Buchung:

Haben Sie Fragen zu diesem Inhouseseminar? Schreiben Sie einfach ein E-Mail an seminare(at)ijos.net oder nutzen Sie zu unseren Gechäftszeiten die Chat-Funktion (unten rechts). Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

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Lena Menkhaus

Seminarinformationen

FoBi-ID 0371
Dauer 1 Tag
max. Teilnehmer 18
Einzelpreis Buchung: 05401 40847
Referent(en) Meline Götz
Ort Inhouseseminar
18
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