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Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement

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IJOS GmbH
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FoBi-ID: 0632 20. November 2019 - 21. November 2019
Interkulturelle Jugendarbeit mit traumapädagogischen Methoden

Programm:

Wir leben in einer pluralistischen und heterogenen Gesellschaft und gelebte Vielfalt ist unser pädagogischer Alltag. Diese Vielfalt ist besonders in der Jugendhilfe mit enormen Herausforderungen verbunden.

Die Kinder und Jugendlichen stammen häufig aus vielen höchst unterschiedlichen Kulturkreisen und haben unterschiedliche Codes und Wertvorstellungen, die den Betreuenden oftmals fremd sind. Viele haben Migrationserfahrungen gemacht und sind in ihrer Suche nach einer tragfähigen Perspektive durch Erfahrungen sozialer und kultureller Andersartigkeit geprägt.

Gleichzeitig müssen gerade diese Kinder und Jugendlichen häufig tiefgreifende traumatische Lebensereignisse verarbeiten. Sie haben schmerzhafte Verluste zu verkraften, sei es der Verlust der Familie und der Heimat oder der Verlust des Vertrauens in Bezugspersonen, weil sie in Beziehungen, die sie hätten schützen sollen, Gewalt und Missbrauch erfahren haben.

In dem zweitägigen Seminar wollen wir die komplexen Lebensrealitäten der Kinder und Jugendlichen aus den Blickwinkeln der Traumapädagogik und der interkulturellen Jugendarbeit betrachten:

  • Was eint diese Kinder und Jugendlichen?
  • Was sind hilfreiche pädagogische Impulse und Handlungsansätze im Umgang mit ihnen?
  • Welche Haltung und welche Ansätze stabilisieren sie und fördern ihre individuelle Entwicklung?

In dieser Fortbildung lernen Sie anhand interaktiver Methoden einen traumapädagogischen und kultursensiblen Handlungsansatz für ihre pädagogische Praxis kennen.

Wenn es uns als Fachkräften der Jugendhilfe in der pädagogischen Arbeit gelingt, die gegebenen Unterschiede zu berücksichtigen und wertzuschätzen, können wir Kindern und Jugendlichen grundlegende Erfahrungen von Respekt und Teilhabe ermöglichen und ihnen damit nachhaltige Entwicklungsperspektiven verschaffen.

Referentinnen:

Roya Hadaegh  Klaffs
Roya Hadaegh
Cordula Klaffs

Methoden:

In diesem Workshop stellen wir Kenntnisse, Strategien und Methoden zum interkulturellen Lernen in der Begegnung zur Verfügung. Wir beschäftigen uns mit der Akzeptanz der Notwendigkeit zur eigenen Veränderung. Mit einem Exkurs in die Traumpädagogik werden Übungen aus der Stabilisierungs- und Ressourcenarbeit handlungssicher für den persönlichen und beruflichen Einsatz erlernt. Die Offenheit zur Selbstreflexion setzen wir hierbei voraus.

Zeitlicher Ablauf:

09.30 Uhr Stehkaffee
10.00 Uhr Seminarbeginn
12.30 Uhr – 13.30 Uhr Mittagspause
17.00 Uhr Ende der Veranstaltung

(Der Folgetag beginnt bereits um 9.00 Uhr; weitere Zeiten identisch) 

Zielgruppe:

Das zweitägige Seminar richtet sich an alle pädagogischen Fachkräfte, nicht nur in der Jugendhilfe, die in sozial und kulturell heterogenen Gruppen und mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Das Seminar ist besonders geeignet für Fachkräfte in Gruppen, die sich speziell um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kümmern.

Seminarinformationen

FoBi-ID 0632
Beginn 20.11.2019 9:30
Ende 21.11.2019 17:00
Dauer 2 Tage
max. Teilnehmer 20
Anmeldeschluss 11.11.2019
Einzelpreis € 519,00
Referent(en) Cordula Klaffs, Roya Hadaegh
Ort
Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck
Am Boberg 10, 49124 Georgsmarienhütte
Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck
Fortbildungsflyer (PDF) 2019.11.20_ID-0632_Umgang mit Diversitaet und Trauma.pdf

Veranstaltungsort - Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck

Adresse:

Haus Ohrbeck- Katholische Bildungsstätte
Am Boberg 10
49124 Georgsmarienhütte

Anreise:

Mit dem PKW:

Bremen oder Münster A 1

  • A 1 bis Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück
  • A 30 in Richtung Osnabrück/Hannover bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Hannover A 30

  • A 30 in Richtung Osnabrück/Amsterdam bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Bielefeld A 33

  • A 33 bis Autobahnkreuz Osnabrück-Süd
  • A 30 bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Bad Iburg

  • bis Hagen a.T.W.
  • dann Richtung Osnabrück, nach 4 km im Ortsteil Holzhausen liegt linker Hand Haus Ohrbeck

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit dem »Veranstaltungsticket« der Deutschen Bahn können Sie Ihre Hin- und Rückfahrt nach Osnabrück von jedem Bahnhof in Deutschland zum Festpreis von insgesamt 99 € buchen. Das Ticket muss mindestens drei Tage vor Seminarbeginn telefonisch unter der Servicenummer 01806 / 311153 mit dem Stichwort »KK Seminar« gebucht werden. Ab Osnabrück ist es mit dem Bus nur ein Katzensprung bis Haus Ohrbeck – und der Bus hält direkt unterhalb vom Haus.

ab Osnabrück Hauptbahnhof

  • ab Osnabrück Hauptbahnhof mit der NordWestBahn Richtung Bielefeld bis Bahnhof Sutthausen (stündlich)
  • ab Bahnhof Sutthausen mit den Bus-Linien 471  / 472 / 473 (alle 20 Minuten) stadtauswärts bis Haltestelle Kloster Ohrbeck (Fahrzeit 5 Minuten) oder zu Fuß (1,5 km)

ab Bielefeld Hauptbahnhof

  • ab Bielefeld Hauptbahnhof mit der NordWestBahn Richtung Osnabrück bis Bahnhof Sutthausen (stündlich)
  • ab Bahnhof Sutthausen mit mit den Bus-Linien 471  / 472 / 473 (alle 20 Minuten) stadtauswärts bis Haltestelle Kloster Ohrbeck (Fahrzeit 5 Minuten) oder zu Fuß (1,5 km)

Weitere Infos:

€ 519,00 19

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