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Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement

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IJOS GmbH
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FoBi-ID: 0653 12. Dezember 2019 - 12. Dezember 2019
Dem anstehenden Wandel im Bereich der Ambulanten Erziehungshilfen proaktiv begegnen

Programm:

Im Rahmen der anstehenden Modernisierung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII - Reform) wird das Modell der Sozialraumorientierung unter dem Titel „Prävention im Sozialraum stärken“ neu diskutiert. Der gesetzliche Rahmen soll neu und inklusiv gestaltet werden. Es wird vorgeschlagen, den § 1 SGB VIII um die Themen Inklusion und Sozialraum/Lebensraum zu erweitern und Planungsinstanzen (Sozialplanung, Jugendhilfeplanung) zusammenzuführen.

Die Finanzierungsverantwortung soll ebenso neu geregelt werden. Zuständigkeiten sollen einheitlich festgelegt werden und es werden wohl auch neue, alternative Finanzierungsformen gesucht. Hier wurden in Vergangenheit bereits Ausschreibungsmodelle vorgeschlagen, verworfen und wieder erneut vorgeschlagen.

Öffentliche Träger befassen sich vermehrt mit der Umsteuerung der ambulanten Hilfen, wobei sie sich überwiegend in Richtung einer sozialraumorientierten Jugendhilfe ausrichten. Es wird erwartet, dass sich die Leistungserbringer darauf vorbereiten und sich an der Neuausrichtung beteiligen, obwohl viele Anbieter nur über eingeschränkte Kenntnisse und Erfahrungen mit der Sozialraumorientierung verfügen.

In unserem Tagesseminar werden wir mit juristischem und betriebswirtschaftlichem Sachverstand die Veränderungen und Anpassungsbedarfe im Bereich der Ambulanten Erziehungshilfe beleuchten. Gemeinsam diskutieren wir zukünftige Herausforderungen einer Neuausrichtung der Ambulanten Hilfen und stellen Möglichkeiten dar, um den Risiken zu begegnen und die Chancen zu nutzen.

Folgende Inhalte und Fragen werden mit den Teilnehmenden bearbeitet:

  • Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII - Reform). Was kommt? Warum sind diese Veränderungen für ambulante Dienstleister der Kinder- und Jugendhilfe strategisch bedeutsam?
  • Das Modell der „neuen“ Sozialraumorientierung
  • Rechtsbeziehungen im sozialhilferechtlichen Dreiecksverhältnis
  • Innovationsansätze für ambulante sozialwirtschaftliche Träger
  • Wann kommt die inklusive Jugendhilfe oder ist sie schon da?
  • Neue Finanzierungssysteme im ambulanten Bereich
  • Sozialraumbudgetierung
  • Ausschreibungsverfahren
  • Die Finanzierung von Einzelfallhilfe durch Zuwendungen
  • Rechtsschutz und Konkurrentenklagen bei Pauschalfinanzierung
  • Strategien und Abwehr bzw. Gegenstrategien
  • Fachleistungsstundensysteme
  • Berechnungsmodelle
  • Gilt ein Fachkräftegebot für ambulante sozialwirtschaftliche Träger?
  • Aushandlung von Fachleistungsstundensätzen

Referenten:

gerlach FP Neu
Prof. Dr. Florian Gerlach  Dr. Frank Plaßmeyer

Methoden:

Wir arbeiten mit Vorträgen, Diskussionen, vielen Praxis- und Fallbeispielen. Die Referenten werden sich Zeit nehmen, um auf Ihre individuellen Fragestellungen einzugehen. Gerne können Sie uns auch im Vorfeld schriftlich Ihre Fragen mitteilen. Diese werden dann im Seminarverlauf behandelt und beantwortet.

Zeitlicher Ablauf:

09.30 Uhr Stehkaffee
10.00 Uhr Seminarbeginn
12.30 - 13.30 Uhr Mittagspause
17.00 Uhr Ende

Zielgruppe:

Das Tagesseminar richtet sich in erster Linie an Entscheider*innen, Finanzverantwortliche und Verwaltungsmitarbeitende von ambulanten Jugendhilfeeinrichtungen sowie Jugendhilfeeinrichtungen, die ambulante Leistungen als Zusatzleistungen erbringen. Auch für ambulante Dienste der Eingliederungshilfe, die eine Ausweitung in Betracht ziehen, eignet sich unser Intensivseminar.

Seminarinformationen

FoBi-ID 0653
Beginn 12.12.2019 9:30
Ende 12.12.2019 17:00
Dauer 1 Tag
max. Teilnehmer 15
Anmeldeschluss 04.11.2019
Einzelpreis € 358,00
Referent(en) Prof. Dr. Florian Gerlach, Dr. Frank Plaßmeyer
Ort
Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck
Am Boberg 10, 49124 Georgsmarienhütte
Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck

Veranstaltungsort - Georgsmarienhütte, Haus Ohrbeck

Adresse:

Haus Ohrbeck- Katholische Bildungsstätte
Am Boberg 10
49124 Georgsmarienhütte

Anreise:

Mit dem PKW:

Bremen oder Münster A 1

  • A 1 bis Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück
  • A 30 in Richtung Osnabrück/Hannover bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Hannover A 30

  • A 30 in Richtung Osnabrück/Amsterdam bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Bielefeld A 33

  • A 33 bis Autobahnkreuz Osnabrück-Süd
  • A 30 bis zur Abfahrt Osnabrück-Sutthausen (Nr. 17)
  • in Richtung Hagen a.T.W., nach 3 km im Ortsteil Holzhausen liegt rechter Hand Haus Ohrbeck

Bad Iburg

  • bis Hagen a.T.W.
  • dann Richtung Osnabrück, nach 4 km im Ortsteil Holzhausen liegt linker Hand Haus Ohrbeck

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit dem »Veranstaltungsticket« der Deutschen Bahn können Sie Ihre Hin- und Rückfahrt nach Osnabrück von jedem Bahnhof in Deutschland zum Festpreis von insgesamt 99 € buchen. Das Ticket muss mindestens drei Tage vor Seminarbeginn telefonisch unter der Servicenummer 01806 / 311153 mit dem Stichwort »KK Seminar« gebucht werden. Ab Osnabrück ist es mit dem Bus nur ein Katzensprung bis Haus Ohrbeck – und der Bus hält direkt unterhalb vom Haus.

ab Osnabrück Hauptbahnhof

  • ab Osnabrück Hauptbahnhof mit der NordWestBahn Richtung Bielefeld bis Bahnhof Sutthausen (stündlich)
  • ab Bahnhof Sutthausen mit den Bus-Linien 471  / 472 / 473 (alle 20 Minuten) stadtauswärts bis Haltestelle Kloster Ohrbeck (Fahrzeit 5 Minuten) oder zu Fuß (1,5 km)

ab Bielefeld Hauptbahnhof

  • ab Bielefeld Hauptbahnhof mit der NordWestBahn Richtung Osnabrück bis Bahnhof Sutthausen (stündlich)
  • ab Bahnhof Sutthausen mit mit den Bus-Linien 471  / 472 / 473 (alle 20 Minuten) stadtauswärts bis Haltestelle Kloster Ohrbeck (Fahrzeit 5 Minuten) oder zu Fuß (1,5 km)

Weitere Infos:

€ 358,00 15

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